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Information zum Thema Berufliche Vorsorge: Der Mindestzinssatz wird per 01.01.2017 auf 1% gesenkt

Der Bundesrat senkt den Mindestzinssatz in der obligatorischen Beruflichen Vorsorge von aktuell 1.25 Prozent per 1. Januar 2017 auf 1.00 Prozent.

Die Höhe des Mindestzinssatzes in der obligatorischen beruflichen Vorsorge wird auf Grund der Entwicklung der Rendite der Bundesobligationen sowie zusÀtzlich der Aktien, Anleihen und Liegenschaften festgelegt.

Aufgrund der tiefen Zinsen und der ungenĂŒgenden Entwicklung der AktienmĂ€rkte ist der Bundesrat der Empfehlung der Eidgenössischen Kommission fĂŒr Berufliche Vorsorge vom

2. September 2016 gefolgt. Er hat beschlossen, den Mindestzinssatz auf 1 Prozent zu senken.

Die Rendite der Bundesobligationen ist weiter gefallen. Die Verzinsung der 7-jÀhrigen Bundesobligationen lag Ende September 2016 bei minus 0.73%. Im September des Vorjahres hatte der Wert noch minus 0.39% betragen.

Tiefe Zinsen im Bereich der Anleihen lassen sich weltweit beobachten. Die Performance der AktienmÀrkte war sowohl 2015 als auch im bisherigen Verlauf von 2016 insgesamt unbefriedigend. Mit Immobilien konnte eine ansprechende Rendite erzielt werden, doch betrÀgt ihr Anteil am Vorsorgevermögen nur 18%.

Die Medienmitteilung vom 26.10.2016 finden Sie unter folgender Adresse: www.bsv.admin.ch

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